Freitag, 13. April 2012

Das Drama geht weiter!


Jetzt wollen die Damen der Familienkasse unsere behinderten Kinder und uns zu Persona non grata abstempeln. 

Ralf Pietzner

Sie fragen sich jetzt sicher, was soll das?
Nun mir stellt sich diese Frage so nicht.
Ich sehe das an den Reaktionen der Damen am bundesweiten Telefondienst der Familienkasse.
Da gibt es eine bundesweite Telefon-Nummer, die 01801 546337.
Dort rufen Eltern an wenn es Fragen zu dem Kindergeld, den Auszahlmodalitäten und Ähnlichem gibt.

Hier stelle ich einige telefonische Aussagen von Damen innerhalb der letzten Tage zur Ansicht.

11.04.2012, 12:00 Uhr,  Frau Rehberg:
„Ihre Kinder waren im besagten Zeitraum, also 1997 – 2003, beim Arbeitsamt als ALG-I-Empfänger gemeldet und haben damit ein höheres Jahreseinkommen, als 8004,-Euro. Damit steht den Kindern das Kindergeld nicht mehr zu.“

Nun wir haben das dazugehörige Dokument, in dem steht, das beide Kinder Karsten Rittel und Annett Rittel in dem besagten Zeitraum in der geschützten Werkstatt für behinderte Menschen und weiterhin bis Heute tätig sind.

Die Aussage der Dame von der Telefon-Hotline vom heutigen Tag schiesst im wahrsten Sinne den Adler vom Himmel:
13.04.2012, 11:30 Uhr, Frau Reich: 
„Was wollen Sie den, so etwas steht Ihren blöden Kindern nicht zu!“

Ich führe hier nur einige Aussagen dieser „Damen“ aus dem Umfeld „Familienkasse“ an. 
Wo sind wir nur hingekommen?
In jeder Familie können sich solche Fälle mit behinderten Kindern abspielen. Behinderungen entstehen durch Unfälle und durch Krankheiten.
Die Leidtragenden sind die Kinder, die es erwischt hat.

Und die „Damen“ von der Kindergeldstelle „Familienkasse“ sind ja schlimmer als Hitlers Helfershelfer. 

Nun es gibt noch mehr von dieser Sorte!

Gerade bekamen wir einen Anruf von einer Frau Spielau / Familienkasse Dessau/Roßlau. Die Dame hat sogar 2 x angerufen. Das Ergebnis war trotzdem niederschmetternd.

Jetzt wird hochamtlich festgestellt. Wir wären unserer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen. 

Nun, was war wirklich zur damaligen Zeit. Das große Elbehochwasser und Klitzschena war ebenso untergegangen, wie viele andre Dörfer.
Dadurch sind bei uns viele Dokumente von Wasser vernichtet worden.
Diese Dokumente musste also wieder neu beschafft werden.
Das dauerte natürlich einige Zeit, viele Dienststellen waren ja auch vom Hochwasser betroffen.
Nur die Familienkasse in Dessau/Roßlau wohl nicht!

Nun wurde von der Frau Spielau hochamtlich festgestellt, das wir nicht der Mitwirkungspflicht nachgekommen sind, und dadurch unsere Kinder Ihren Anspruch auf Kindergeld ein für alle mal verwirkt haben. 

Für mich stellt sich hier eine klitzekleine Frage.
Wer züchtet denn nur solche hervorragenden Amtsschimmel!

Es gibt im Internet einen Haufen Rechtsanwälte, die ihr Geld verdienen, indem sie vielen Leuten Geld abnehmen, wenn auch nur ein falsches Wort veröffentlicht wird.

Gibt es denn nicht einen Rechtsanwalt, der den Mut hat gegen solche Amtsschimmel anzutreten.
Ja, wir haben kein Geld.
Ja, wir wissen nicht weiter.
Und
Ja, uns will der Energieversorger envia/Meag den Strom abstellen.
Und
Ja, die Damen auf den Ämtern nutzen „Ihre“ Macht gegen die Bürger.

Denkt doch mal an 1989, was war da los?
Da sind ein paar Bürger aufgestanden und haben Mut bewiesen.
Danach war die DDR Geschichte.
Und Heute....
Die Knute dieses Staates ist ja noch schlimmer, als in der DDR.

Wollen Sie uns helfen, schreiben Sie den „Damen“ in diesen Ämtern:

familienkasse-dessau-roßlau@arbeitsagentur.de